1
00:00:00,00 --> 00:00:05,000


2
00:00:05,100 --> 00:00:07,900
Ich mache den Lehrgang zum Küchenmeister 
IHK,

3
00:00:08,000 --> 00:00:10,500
weil ich Berufsausbilder werden möchte

4
00:00:10,600 --> 00:00:12,700
und es mir sehr viel Spaß macht,

5
00:00:12,800 --> 00:00:15,400
Wissen und Kenntnisse weiterzuvermitteln.

6
00:00:15,500 --> 00:00:18,900


7
00:00:19,000 --> 00:00:20,500
Mein Name ist Deniz Ulutas.

8
00:00:20,600 --> 00:00:22,500
Ich bin 36 Jahre alt

9
00:00:22,600 --> 00:00:23,900
und komme aus Bremen.

10
00:00:24,000 --> 00:00:25,500
Seit 16 Jahren bin ich Koch

11
00:00:25,600 --> 00:00:28,900
und übe die Tätigkeit nach wie vor sehr gerne 
aus.

12
00:00:29,000 --> 00:00:32,600
Leider wurde bei mir vor sechs Jahren

13
00:00:32,700 --> 00:00:35,400
eine chronische Erkrankung festgestellt,

14
00:00:35,500 --> 00:00:39,000
welche mich in meiner Arbeit sehr beeinträchtigt 
hat.

15
00:00:39,100 --> 00:00:42,400
Nach der Diagnose habe ich mir die Fragen 
gestellt:

16
00:00:42,500 --> 00:00:43,900
Wie mache ich weiter?

17
00:00:44,000 --> 00:00:46,000
Was wird aus meinem Berufsleben?

18
00:00:46,100 --> 00:00:50,900
Nach einigen Überlegungen habe ich mich dafür 
entschieden,

19
00:00:51,000 --> 00:00:53,500
den Lehrgang zum Küchenmeister zu machen.

20
00:00:56,500 --> 00:00:58,500
Nach dem ich mich entschieden habe,

21
00:00:58,600 --> 00:01:00,500
den Lehrgang zu machen,

22
00:01:00,600 --> 00:01:03,900
habe ich auch von der Stiftung für Darmerkrankungen 
erfahren.

23
00:01:04,000 --> 00:01:06,900
Dort habe ich mich für ein Stipendium beworben,

24
00:01:07,000 --> 00:01:09,000
und es auch bekommen.

25
00:01:09,100 --> 00:01:11,900
Das hat mich natürlich noch mehr motiviert,

26
00:01:12,000 --> 00:01:13,500
den Lehrgang zu machen.

27
00:01:16,500 --> 00:01:18,500
Während meiner Weiterbildung

28
00:01:18,600 --> 00:01:21,900
wurde ich von einem Kameramann begleitet,

29
00:01:22,000 --> 00:01:25,000
der von der Stiftung kam.

30
00:01:25,100 --> 00:01:27,500
Er hat mich während des Unterrichts

31
00:01:27,600 --> 00:01:32,000
im theoretischen sowie praktischen Teil begleitet.

32
00:01:32,100 --> 00:01:34,500
Das dient haupstsächlich dazu,

33
00:01:34,600 --> 00:01:36,900
den Spendern zu zeigen,

34
00:01:37,000 --> 00:01:39,500
was die Bewerber mit ihrem Stipendium machen.

35
00:01:41,500 --> 00:01:45,900
Im praktischen Teil des Lehrgangs lernt man 
sehr viel.

36
00:01:46,000 --> 00:01:47,400
Es ist super interessant.

37
00:01:47,500 --> 00:01:50,500
Man kommt mit Sachen in Verbindung,

38
00:01:50,600 --> 00:01:54,400
die man so in seinem Berufsleben vielleicht 
noch nicht gesehen hat.

39
00:01:54,500 --> 00:01:59,500
Die Dozenten beim TA Bildungszentrum sind 
wirklich top.

40
00:01:59,600 --> 00:02:00,900
Sie sind sehr kompetent,

41
00:02:01,000 --> 00:02:03,000
und gehen auch auf dich ein.

42
00:02:03,100 --> 00:02:05,900
Da mein Ziel der Berufsausbilder ist,

43
00:02:06,000 --> 00:02:10,000
möchte ich eine Vorbildfunktion haben für 
andere Menschen.

44
00:02:12,000 --> 00:02:15,400
Mit meiner Erkrankung möchte ich zeigen,

45
00:02:15,500 --> 00:02:17,000
dass alles möglich ist,

46
00:02:17,100 --> 00:02:21,000
und man das Beste aus dem macht was gegeben 
ist.

47
00:02:21,100 --> 00:02:25,000
Ich bin froh, dass es solche Möglichkeiten 
gibt;

48
00:02:25,100 --> 00:02:27,900
für mich als auch für alle anderen.

49
00:02:28,000 --> 00:02:31,500
Diese Möglichkeiten sollte man auch wahrnehmen.

50
00:02:31,600 --> 00:02:48,000


